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Arbeitgeberangebot bei Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst

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Bund und Kommunen haben in den laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst ein gemeinsames Angebot vorgelegt. Neben den Verbesserungen für den Bereich der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen beinhalte das Angebot für alle Beschäftigten eine lineare Erhöhung der Löhne in drei Schritten von aufaddiert insgesamt 3,5 Prozent bei niedriger Inflation, teilte das Bundesinnenministerium am Freitagnachmittag mit. Zudem sollen alle Beschäftigten eine Corona-Sonderzahlung von 300 Euro erhalten.

Die angebotenen Verbesserungen verursachten allein beim Bund für die Tarifbeschäftigten über die Laufzeit von drei Jahren Kosten von rund einer halben Milliarde Euro, hieß es. Bei einer Übertragung auf Beamte, Richter, Soldaten und Versorgungsempfänger wären dies Mehrkosten von insgesamt rund 1,9 Milliarden Euro. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zeigte sich zufrieden: “Das Angebot der Arbeitgeber kann sich sehen lassen. Es enthält für die Beschäftigten in der Pflege deutlich überdurchschnittliche und dauerhafte Verbesserungen. Ich möchte, dass beide Seiten der gemeinsamen Verantwortung für den öffentlichen Dienst auch in der besonderen Situation der Corona-Pandemie angemessen gerecht werden”, so der CSU-Politiker. Er sei “zuversichtlich”, dass man in der nächsten Verhandlungsrunde einen Abschluss finde. Die nächste Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen findet am 22. und 23. Oktober 2020 in Potsdam statt. (dts Nachrichtenagentur)

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