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BDL-Chef will Investition von Luftverkehrssteuer in Kraftstoffe

In der Debatte um Klimaschutz im Flugverkehr fordern die deutschen Airlines den Bund auf, die Milliarden-Einnahmen aus der Luftverkehrssteuer in den Aufbau von Produktionsanlagen für alternative Kraftstoffe einzusetzen. “Mit der deutschen Luftverkehrssteuer – 1,2 Milliarden Euro in diesem Jahr – ist Geld vorhanden, das der Staat sehr gut nutzen könnte für die Entwicklung und Produktion von klimafreundlichen Kraftstoffen”, sagte Klaus-Dieter Scheurle, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Die Branche sei bereit, “sich da in Pilotprojekten zu engagieren”.

Die Massenproduktion dieses Kraftstoffs erfordere eine industriepolitische Initiative mindestens der Europäischen Union, so der BDL-Präsident weiter. Die Branche erwarte, dass die Bundesregierung dazu auf der ersten Nationalen Luftfahrtkonferenz am 21. August “etwas sagen und anstoßen wird”, sagte Scheurle. (dts Nachrichtenagentur)

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