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BDU-Präsident verteidigt Einsatz von Beratern in Ministerien

Der Präsident des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater (BDU), Ralf Strehlau, hat den Einsatz von externen Beratern in Ministerien und öffentlichen Behörden verteidigt. “Wie in der Wirtschaft sind auch in der Politik die Veränderungsprozesse so groß, dass es ohne externe Berater nicht geht”, sagte Strehlau dem “Mannheimer Morgen” (Mittwochsausgabe). Die Branche erziele neun Prozent ihres Umsatzes im öffentlichen Sektor.

“Die Honorare sind in der Regel niedriger und der Papierkram ist größer als in der Wirtschaft”, so der Unternehmensberater weiter. Er pochte vor allem bei Gesetzgebungsverfahren auf Transparenz. “Selbst wenn nur Teile der Expertise in Gesetzesform gegossen werden, muss das auch transparent gemacht werden. Deshalb halte ich öffentliche Anhörungen mit Experten auch für den besseren Weg”, so der BDU-Präsident. Er verwies auch auf die ethischen Grundsätze des Verbands. “Die Anforderungen an die Beachtung ethischer Regeln werden immer größer. Kungelei und Kumpanei gehen grundsätzlich nicht. Da muss jeder seine persönliche Grenze ziehen”, sagte Strehlau dem “Mannheimer Morgen”. (dts Nachrichtenagentur)

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