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Bericht: Bund erklärt vier weitere EU-Länder zu Hochrisikogebieten

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Die Bundesregierung will die Benelux-Staaten Belgien und Niederlande sowie Griechenland und Irland zu Hochrisikogebieten erklären. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) unter Berufung auf eigene Informationen.

Alle vier Staaten verzeichnen anhaltend steigende Zahlen von Neuinfektionen mit Covid-19 und von Corona-Patienten in den Krankenhäusern und Intensivstationen, ungeachtet teilweise hoher Impfquoten. In Irland beträgt sie 91,7 Prozent, ein Spitzenwert. Die neue Einstufung gilt laut des Berichts der Funke-Zeitungen ab Sonntag. Für Ungeimpfte werden demnach Reisen in diese Länder beschwerlicher. Nach Rückkehr müssen sie in eine zehntägige Quarantäne gehen, die frühestens nach fünf Tagen beendet werden kann. Geimpfte und Genesene sind von der Pflicht befreit, sich selbst zu isolieren. In den Niederlanden (Impfquote: 84,1 Prozent) liegt die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen bei 631, in Belgien bei 625, in Irland bei 596, in Griechenland bei 435 – dort ist es allerdings die höchste Inzidenz seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der Todesopfer ist gestiegen, es droht nach Analyse des Krisenstabs ein “schwarzer November” mit überlasteten Hospitälern.

In den Niederlanden hat sich die Zahl der Einweisungen in Intensivstationen in den letzten zwei Wochen verdoppelt. In Belgien (Impfquote: 87 Prozent) liegt die Bettenauslastung über dem von der Regierung für die zweite Novemberhälfte erwarteten kritischen Wert von 500 Covid-19-Intensivpatienten. (dts Nachrichtenagentur)

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