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Desinfektionsmittel-Exporte im Januar sprunghaft angestiegen

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Die ausländische Nachfrage nach Desinfektionsmitteln ist im Januar 2020 sprunghaft angestiegen. Mit 12.360 Tonnen lagen die Exporte von Desinfektionsmitteln knapp 20 Prozent über dem Durchschnitt der vorausgegangenen fünf Jahre in einem Januar, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Die Importe lagen dagegen mit 4.860 Tonnen gut neun Prozent niedriger als in den fünf Jahren zuvor.

Im Jahr 2019 wurden insgesamt 76.870 Tonnen Desinfektionsmittel im Wert von 212,5 Millionen Euro nach Deutschland importiert und 135.560 Tonnen im Wert von 353,3 Millionen Euro exportiert. Die Desinfektionsmittel-Importe kamen dabei vor allem aus Belgien (21.140 Tonnen im Wert von 53,4 Millionen Euro), den Niederlanden (12.910 Tonnen im Wert von 28,3 Millionen Euro) und Frankreich (10.280 Tonnen für 29,4 Millionen Euro). Gemessen am Gewicht der Waren war Belgien zugleich größter Abnehmer deutscher Desinfektionsmittel-Exporte (15.900 Tonnen für 31,7 Millionen Euro), gefolgt von Frankreich (14.080 Tonnen für 28,6 Millionen Euro) und Österreich (12.590 Tonnen für 36,2 Millionen Euro). Hergestellt wurden in der Bundesrepublik im vergangenen Jahr Desinfektionsmittel im Wert von rund 640 Millionen Euro, so die Statistiker weiter. Damit war die inländische Produktion knapp acht Prozent höher als 2018. Im Januar 2020 produzierten die deutschen Unternehmen Desinfektionsmittel im Wert von gut 55 Millionen Euro (Unternehmen ab 50 Beschäftigten). Wie bei den Exporten war auch bei der Produktion im Januar 2020 ein Anstieg zu verzeichnen: Sie lag um knapp zwölf Prozent höher als im Vorjahresmonat. (dts Nachrichtenagentur)

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