Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Löffler-Instituts hat den Verdacht auf Geflügelpest bei einem verendeten Bussard in der Gemeinde Bestwig bestätigt. Wie der Hochsauerlandkreis am Montag mitteilte, handelt es sich um den zweiten bestätigten Fall der Vogelgrippe bei einem Wildvogel im Kreisgebiet.
Der Fundort des Greifvogels liegt in der Nähe der Stelle, wo zuvor bereits ein infizierter Kranich entdeckt worden war.
Ein weiterer in Bestwig-Velmede gefundener toter Bussard war dagegen nicht mit dem Erreger infiziert. Weitere untersuchte Wildvögel aus Arnsberg, Meschede und Brilon wiesen ebenfalls keine Geflügelpest auf. Angesichts der aktuellen Vogelwanderung werden bundesweit vermehrt Fälle bei Wildvögeln und in Hausgeflügelbeständen festgestellt.
Das Kreisveterinäramt empfiehlt allen Geflügelhaltern im Hochsauerlandkreis, ihre Tiere vorsorglich im Stall zu halten und die Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten. Die Bevölkerung wird gebeten, Funde toter Wildvögel – insbesondere Wasservögel, Greifvögel oder Zugvögel – dem Veterinäramt zu melden. (dts Nachrichtenagentur)