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Körperverletzungen in Bahnhöfen – Nasenbeinfraktur und Beziehungstat

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München (ots) – Beamte der Bundespolizei mussten an den Pfingsttagen u.a. wegen einer Auseinandersetzung in einem Schnellrestaurant im Hauptbahnhof (Samstagabend) sowie einer Beziehungstat im Bahnhof Pasing (23. Mai) einschreiten. In beiden Fällen konnten die Beamten die Täter ausfindig machen.

Kurz vor Mitternacht am Samstagabend (22. Mai) kam es in einem Schnellrestaurant im Hauptbahnhof München zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Dabei hatte ein 28-järiger Deutscher am Verkaufstresen – aus noch unbekannter Ursache – auf einen 24-jährigen Afghanen mit Fäusten und Knien eingeschlagen und, als dieser am Boden lag, nach auch ihm getreten.

Eine alarmierte Streife der Bundespolizei konnte den Aggressor aus der Ludwigsvorstadt im Bereich des Ausgangs Bayerstraße nach Hinweisen einer Zeugin festnehmen. Der verletzte Attackierte befand sich beim Verkaufspersonal. Durch die Schläge erlitt der Dachauer eine Nasenbeinfraktur. Zur Abklärung weiterer möglicher Kopf- bzw. innerer Verletzungen wurde er von Rettungssanitätern in ein Münchner Krankenhaus verbracht. Der Beschuldigte, bei dem ein Atemalkohol von 1,6 Promille gemessen wurde, wurde auf Entscheidung der Staatsanwaltschaft München I einer Blutentnahme zugeführt. Er wurde auf freiem Fuß belassen. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 28-Jährigen wegen Körperverletzung.

Bei einer Beziehungstat wurde im Bahnhof Pasing eine 41-jährige Albanerin von einer 35-jährigen Griechin angegriffen. Die Jüngere aus Aubing war danach geflüchtet, konnte jedoch von Beamten der Bundespolizei ausfindig gemacht werden.

Nach ersten Ermittlungen soll es bereits in den Morgenstunden zu verbalen Streitigkeiten untereinander gekommen sein. Als die polizeibekannten Frauen sich gegen 18:40 Uhr am Bahnsteig 5 in Pasing befanden, eskalierte die Situation. Dabei soll die Jüngere mit einer Einkaufstasche, in der sich eine Glasflasche befand, nach ihrer Partnerin aus dem Lehel geschlagen, sie jedoch nicht getroffen haben. Im Anschluss soll der Älteren in den Bauch getreten worden sein.

Eine Streife der Deutsche Bahn Sicherheit wurde auf den Sachverhalt aufmerksam und kümmerte sich bis zum Eintreffen der Bundespolizei um die leicht verletzte Frau. Diese war alkoholisiert, verweigerte jedoch eine freiwillige Atemalkoholmessung. Gegen die 35-jährige Griechin wird von der Münchner Bundespolizei wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Rückfragen bitte an:

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Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 – 80335 München
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad-Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst
befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und Freising.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 – 1111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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