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Lenny Kravitz erlebte Berliner Mauerfall vor Ort

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Der US-Rockmusiker Lenny Kravitz hat den Mauerfall in Berlin miterlebt. “Ich erinnere mich, wie mein Großvater Stücke aus der Mauer gehackt hat, die besitze ich heute noch”, sagte Kravitz dem “Zeitmagazin Mann”. Sein Großvater habe sich “sehr gut” mit Geschichte ausgekannt, “ich nicht so, aber ich habe dennoch Orte wie den Checkpoint Charlie besucht”.

Und er habe, gleich nach dem Mauerfall, ein Mädchen aus Ost-Berlin kennengelernt.” Als ich zu ihr nach Hause bin, fühlte es sich so an, als würde ich eine verbotene Zone betreten”, so der US-Rockmusiker weiter. Die Auseinandersetzung mit seiner von verschiedenen Einflüssen geprägten Herkunft war nicht immer einfach. “Meine Eltern rieten mir, stolz zu sein auf beide Seiten meiner Herkunft. Aber klar, als Heranwachsender fragt man sich: Bin ich schwarz? Bin ich weiß? Wo gehöre ich hin?”, so Kravitz weiter. “Die schwarzen Kids meinten, ich sei nicht schwarz genug, die weißen Kids sagten, ich sei nicht richtig weiß. Es war verwirrend für mich.” Wie vielfältig seine Herkunft ist, merkte Kravitz auch an Feiertagen. “Wir sind in die Synagoge gegangen, und wir begingen sowohl die christlichen als auch die jüdischen Feiertage. Wir feierten Ostern, Pessach, Chanukka und Weihnachten.” Heute sehe er sich vornehmlich als schwarzen Mann. (dts Nachrichtenagentur)

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