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Photovoltaik in Kläranlagen spart 129 Tonnen CO2 pro Jahr ein

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Das Tiefbauamt der Stadt Bonn hat Mitte Januar 2021 eine neue Photovoltaikanlage in der Kläranlage Bad Godesberg in Betrieb genommen.

Drei der vier städtischen Kläranlagen (Bad Godesberg, Duisdorf und Bad Godesberg) sind mit Photovoltaik auf einer Fläche von 1773 Quadratmetern ausgestattet, die mit einer Leistung von 275,4 kWp rund 219.000 Kilowattstunden Kohlendioxid-neutralen Strom pro Jahr erzeugen. Damit spart das Tiefbauamt insgesamt 129 Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr ein.

In der Kläranlage Bad Godesberg am Rande des Freizeitparks Rheinaue wurden 261 Solarmodule auf zwei Dächern und einer Freifläche auf 402 Quadratmetern installiert. Laut Prognose können sie zirka 63.000 Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen, der komplett dem Betrieb der Kläranlage dient. Die Photovoltaikanlage hat eine Leistung von 77,8 kWp und spart pro Jahr etwa drei Prozent der jährlichen Stromkosten ein. „Das mag zunächst wenig erscheinen, wichtig ist aber der Beitrag zur Reduzierung des Kohlendioxids“, so Tiefbauamtsleiter Peter Esch.

Die 1274 Quadratmeter große Photovoltaikanlage in der Kläranlage Salierweg hat eine Höchstleistung von 185 kWp und erzeugt rund 150.000 kWh Strom pro Jahr. Die mit 97,4 Quadratmetern kleinste Anlage steht auf dem Gelände der Kläranlage Duisdorf. Sie produziert 8000 Kilowattstunden Strom pro Jahr bei einer Höchstleistung von 12,6 kWp.

Eine Photovoltaikanlage in der Kläranlage in Beuel ist in Planung.

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