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Scholz hat keine Sorge vor zu früher Kanzlerkandidatur

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Der frisch gekürte SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat keine Sorge, dass seine Nominierung über ein Jahr vor der Bundestagswahl zu früh ist. Angst vor dem Effekt “früh ernannt, früh verbrannt” habe er nicht, sagte Scholz am Montag den ARD-Tagesthemen. “Wir haben genau geschaut, was bei den letzten Wahlen, bei denen wir nicht das Ziel erreicht hatten, was wir erreichen wollten, falsch gelaufen ist”, sagte Scholz.

Eine Lehre sei gewesen: “Zu spät benannt ist auch ein Problem. Und deshalb war unsere Entscheidung sehr früh in diesem Jahr”. Man habe diese Entscheidung vor allen anderen treffen wollen. “Und das haben wir jetzt gemacht”. Scholz betonte, die SPD wolle “in diesem Wahlkampf überraschen, auch dadurch, dass sie einig und geschlossen handelt”. Dies sei ihr gelungen. “Wir haben es jetzt in einem Jahr geschafft uns zusammen zu raufen und dafür zu sorgen, dass wir miteinander für die Zukunft dieses Landes streiten.” Dies sei nunmehr die “Grundlage dafür, dass wir jetzt sagen, wir möchten von den Wählerinnen und Wählern ein Mandat dafür, unser Land in die Zukunft zu führen.” Was die SPD von vielen anderen unterscheide sei: “Wir sind eine Partei, die sich nicht für diejenigen einsetzt, die sich für was besseres halten.” (dts Nachrichtenagentur)

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