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56,2 Millionen Euro für Zeche Westerholt in Herten und Gelsenkirchen

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Die Revitalisierung des ehemaligen Zechengeländes Westerholt an der Stadtgrenze von Herten und Gelsenkirchen erhält einen kräftigen finanziellen Schub. Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium hat Fördermittel in Höhe von 56,2 Millionen Euro aus dem 5-Standorte-Programm bewilligt, wie Staatssekretärin Silke Krebs am Freitag mitteilte.

Mit dem Geld soll ab Sommer dieses Jahres die Umwandlung der 39 Hektar großen Brachfläche in ein modernes Gewerbe- und Wohnquartier beginnen.

Die Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt (EG NZW) will rund 25 Hektar für gewerbliche Nutzungen erschließen. Insgesamt investieren die Gesellschafterstädte Gelsenkirchen und Herten nach Angaben der EG NZW zusätzlich zu den Fördermitteln weitere 21 Millionen Euro in klimagerechte Infrastruktur, Grünflächen und die Anbindung des Areals. Prognosen zufolge könnten auf dem Gelände bis zu 1.500 neue Arbeitsplätze entstehen.

Das Projekt setzt auf eine integrierte Entwicklung: Neben Gewerbeflächen sind auch Wohnungen, Dienstleistungen und Freizeitangebote geplant. Dreizehn historische Gebäude, darunter die Schachttürme, sollen erhalten und neu genutzt werden.

Eine neue Haupterschließungsstraße und die Anbindung an den S-Bahn-Haltepunkt ‚Herten-Westerholt‘ sollen das Quartier verkehrstechnisch einbinden. Die Vermarktung der Grundstücke ist für das Jahr 2029 vorgesehen. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Euroscheine (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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