Die Stadt Ahaus kann in den kommenden Jahren mit zusätzlichen Investitionsmitteln von rund 17,8 Millionen Euro aus einem Landesprogramm planen. Das teilte die Stadtverwaltung mit.
Die Gelder stammen aus dem ‚Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur‘ der Landesregierung und sind für Projekte bis einschließlich 2036 vorgesehen.
Die Mittel sollen in mehreren Säulen fließen: Ein Teil wird als unbürokratische Pauschale bereitgestellt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung von Schulen und Kitas sowie dem Ausbau des Ganztags. Weitere Gelder sind für Klimaschutzmaßnahmen und die energetische Sanierung kommunaler Gebäude vorgesehen. Zusätzliche Förderprogramme sollen lokale Bedarfe wie Brücken- oder Schwimmbadsanierungen abdecken.
Die Stadt Ahaus profitiert zudem nicht von einer weiteren Entlastungsmaßnahme des Landes, da sie keine übermäßigen Altschulden hat, die übernommen werden könnten.
Landesweit umfasst das Infrastrukturpaket 31,2 Milliarden Euro, von denen der Großteil direkt an die Kommunen fließt. (dts Nachrichtenagentur)
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