Die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg hat Anklage gegen fünf mutmaßliche Mitglieder einer Drogenbande erhoben. Das teilte die Behörde am Montag mit.
Den drei Männern und zwei Frauen im Alter zwischen 25 und 57 Jahren wird vorgeworfen, in großem Stil Betäubungsmittel über das Darknet verkauft und weltweit verschickt zu haben.
Bei einer Durchsuchung im Landkreis Eichstätt im Februar 2025 konnten Ermittler knapp 85 Kilogramm Rauschgift sicherstellen. Darunter befanden sich 26 Kilogramm Amphetamin, 19 Kilogramm Ketamin, 13 Kilogramm MDMA sowie große Mengen Kokain, Cannabis und tausende Tabletten mit Beruhigungs- und Schmerzmitteln. Die Ermittlungen wurden von der Zentralstelle Cybercrime Bayern und dem Bayerischen Landeskriminalamt geführt.
Vier der Beschuldigten wurden bereits im Februar 2025 in den Landkreisen Neuburg an der Donau und Eichstätt festgenommen, eine weitere Person folgte im Juli. Alle fünf befinden sich in Untersuchungshaft.
Über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens muss nun das Landgericht Bamberg entscheiden. Den Beschuldigten drohen bei einer Verurteilung Freiheitsstrafen von fünf bis zu fünfzehn Jahren. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Drogenfund (Archiv), Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, Text: über dts Nachrichtenagentur