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Bayerns Gesundheitsministerium will niedergelassene Ärzte entlasten

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Das Bayerische Gesundheitsministerium setzt sich für eine stärkere Entlastung der niedergelassenen Ärzteschaft ein. Gesundheitsministerin Judith Gerlach betonte am Mittwoch bei der Mitgliederversammlung der Bezirksstelle Unterfranken der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns in Würzburg, dass die ambulante Versorgung vor großen Herausforderungen stehe.

„Wir sind mit einem zunehmenden Ärzte- und Fachkräftemangel und einem steigenden Versorgungsbedarf der Patientinnen und Patienten konfrontiert“, sagte die Ministerin.

Gerlach forderte ein Umdenken in vielen Bereichen und verwies auf die Bedeutung eines Primärarztsystems für eine bessere Patientensteuerung. Daneben seien eine echte Digitalisierung und Entbürokratisierung der Arztpraxen entscheidend. Die Ministerin erläuterte, dass Ärzte rund 60 Tage im Jahr nur mit bürokratischen Anforderungen beschäftigt seien – Zeit, die bei der Behandlung von Patienten verloren gehe.

Als konkrete Maßnahmen nannte Gerlach die elektronische Patientenakte und spezielle Schulungen zur Digitalkompetenz von medizinischem Personal. Der Freistaat Bayern habe mit zusätzlichen 3,1 Millionen Euro die Testregion der gematik um „Health Care BY Your Side“ erweitert.

Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns unterstütze diese Arbeit wesentlich bei der Weiterentwicklung der ambulanten Versorgung. (dts Nachrichtenagentur)

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