Zum Start der Kältehilfe am 1. Oktober stehen in Berlin zunächst 720 Notübernachtungsplätze für obdachlose Menschen bereit. Wie Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe mitteilte, wird das Angebot im Laufe des Winters schrittweise auf bis zu 1.150 Plätze im Dezember ausgebaut.
Die Kapazitäten setzen sich aus speziellen Kältehilfe-Einrichtungen und ganzjährigen Notübernachtungen zusammen.
Ab November sollen 995 Plätze zur Verfügung stehen, von Dezember bis März dann 1.144 Plätze. Zum Saisonende im April 2026 sind noch 1.058 Plätze geplant. Aktuell werden vier weitere Objekte geprüft, die bei Genehmigung mehr als 100 zusätzliche Plätze bieten könnten.
Kiziltepe appellierte an Immobilienbesitzer, die Kältehilfe zu unterstützen: „Es wird immer schwieriger, geeignete Immobilien in Berlin zu finden. Jede zusätzliche Immobile bedeutet mehr Sicherheit für die Betroffenen.“
Die Berliner Kältehilfe wird von Trägern, Ehrenamtlichen, Kirchen und Vereinen getragen. (dts Nachrichtenagentur)