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Bonn richtet Waffen- und Messerverbotszone am Hauptbahnhof ein

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Die Bonner Polizei hat die Genehmigung für die Einrichtung einer Waffen- und Messerverbotszone im Umfeld des Hauptbahnhofs erhalten. Dies teilte das Polizeipräsidium Bonn mit.

Die Genehmigung wurde durch das NRW-Innenministerium erteilt und umfasst stark frequentierte Bereiche wie den Bahnhofsvorplatz, die Poststraße, die Wesselstraße, den Zentralen Omnibusbahnhof, den Kaiserplatz und den Hofgarten.

Die Verbotszone wird in den Zeiträumen gelten, in denen in der Vergangenheit vermehrt Straftaten festgestellt wurden. Diese sind freitags von 12:00 Uhr bis montags 03:00 Uhr sowie vor Feiertagen von 12:00 Uhr bis zum Folgetag des Feiertags um 03:00 Uhr. In diesen Zeiten ist es verboten, Waffen, Messer und gefährliche Gegenstände wie Reizgas oder Schlagringe mit sich zu führen.

Die Polizei erhält erweiterte Befugnisse, um präventiv eingreifen zu können. Dies bedeutet, dass sie auch ohne konkreten Anlass Kontrollen durchführen und festgestellte Waffen sowie gefährliche Gegenstände beschlagnahmen kann. (dts Nachrichtenagentur)

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