Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Joachim Nagel, lehnt direkte Eingriffe wie eine Spritpreisbremse ab und verweist auf gemischte Erfahrungen mit Preisfindungsmaßnahmen.
„Man hat ja seine Erfahrung gemacht, wenn es darum geht, in Preisfindungsprozesse einzugreifen. Und die Erfahrungen waren nicht nur positiv“, sagte Nagel am Donnerstag den Sendern RTL und ntv.
Stattdessen plädiert er für eine Überprüfung der Preissetzung durch die Monopolkommission, ohne der Politik konkrete Empfehlungen zu geben.
Zur Debatte um die Rückholung deutscher Goldreserven aus den USA zeigt sich Nagel entspannt und verweist auf regelmäßige Kontrollen sowie Diversifikation. „Wir prüfen regelmäßig unsere Bestände dort“ und „Mir ist an der Stelle nicht bange um die Goldbestände, die wir in den USA lagern“, erklärte er. Der Großteil (51 Prozent) verbleibt in Deutschland, 37 Prozent in den USA und zwölf Prozent in England. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Aral-Tankstelle am 03.03.2026, über dts Nachrichtenagentur