Im Fall des verstorbenen Kleinkindes aus Preetz haben die Staatsanwaltschaft Kiel und die Polizeidirektion Kiel ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen gegen die Eltern eingeleitet.
Das teilten die Behörden am Mittwoch mit. Es bestehe der Anfangsverdacht, dass ein Verstoß gegen Aufsichts- und weitere Sorgfaltspflichten zum Ertrinkungstod des dreijährigen Mädchens geführt haben könnte.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel habe das Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnanschrift in der Wakendorfer Straße in Preetz erlassen.
Seit dem Mittag vollstrecken Einsatzkräfte der Polizeidirektion Kiel die Durchsuchung.
Die Maßnahmen dienten dem Auffinden und Sicherstellen von Beweismitteln sowie der weiteren Dokumentation der Umgebung und des Fundortes. Weitere Auskünfte würden zum jetzigen Zeitpunkt nicht erteilt, hieß es. (dts Nachrichtenagentur)
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