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Extreme Schlaglochbildung nach Frostwinter in Bamberg

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Der anhaltende Frost und die wechselhaften Wetterbedingungen dieses Winters haben in Bamberg zu einer extremen Häufung neuer Schlaglöcher geführt. Wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte, sprießen praktisch täglich neue Schäden von teilweise beachtlicher Größe und Tiefe hervor.

Die Problematik sei kein spezifisch Bamberger Phänomen, sondern werde bundesweit von Straßenmeistereien beklagt.

Schuld an der Misere seien Schnee, Tauwetter, Regen und erneuter Frost in schneller Folge. Durch Ritzen und kleine Löcher könne Wasser in die Fahrbahn eindringen, gefrieren, sich ausdehnen und den Asphalt aufsprengen. Beim Tauen bleibe ein Hohlraum zurück, der unter dem Gewicht des Verkehrs zum Schlagloch werde. Die Abteilung Straßenunterhalt bei Bamberg Service ist bereits seit Wochen in ‚Sondereinsätzen‘ aktiv, um zunächst die gefährlichsten Schlaglöcher mit Reparaturasphalt zu verfüllen.

Priorität haben dabei Hauptverkehrsstraßen, gefolgt von Sammelstraßen und Anliegerstraßen.

In der Hertzstraße wurde am Montag mit einer ‚Eilsanierung‘ begonnen, bei der sich herausstellte, dass eine komplette Fahrbahnhälfte neu asphaltiert werden muss. Die Vollsperrung dort dauert voraussichtlich bis Freitag. Die Stadt geht davon aus, dass es vier bis sechs Monate dauern wird, die Frostschäden einigermaßen in den Griff zu bekommen. Mittel- bis langfristig seien nur Komplettsanierungen erfolgversprechend. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Durch die wechselhaften Wetterverhältnisse haben sich im Stadtgebiet viele Schlaglöcher gebildet. (Archiv), Bamberg Service, Text: über dts Nachrichtenagentur

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