Der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke hat dem Grünen-Spitzenkandidaten Cem Özdemir vorgeworfen, im Wahlkampf unterschiedliche Positionen zum Verbrenner-Aus zu vertreten.
Rülke sagte am Sonntag, Özdemir plädiere bei Wahlkampfauftritten in Baden-Württemberg für eine Flexibilisierung des Verbrenner-Aus, auf Grünen-Parteitagen sei davon jedoch nichts zu hören. Ein typischer Özdemir. Er erzählt jedem Publikum etwas anderes, und zwar genau das, was es jeweils hören will, so Rülke.
Der FDP-Politiker warf dem Grünen-Politiker vor, im Wahlkampf regelmäßig unter falscher Flagge zu segeln.
Die unterschiedliche Kommunikation je nach Publikum habe sich zum Markenzeichen von Özdemir entwickelt, so die Kritik aus FDP-Kreisen. (dts Nachrichtenagentur)