Die Stadt Freiburg erhält eine Million Euro Fördermittel von Bund und Land für den Glasfaserausbau in den Randlagen des Stadtteils Waldsee. Das teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit.
Mit dem Geld können Haushalte ans schnelle Netz angeschlossen werden, die Telekommunikationsunternehmen aus wirtschaftlichen Gründen bisher nicht versorgt haben.
Das Förderprogramm ‚Lückenschluss‘ innerhalb der Bundesförderung für den Gigabit-Ausbau richtete sich bislang vor allem an den ländlichen Raum. Nun profitieren auch städtische Gebiete wie die Bereiche nördlich der Dreisam entlang der Kartäuserstraße einschließlich St. Ottilien sowie südlich der Höllentalbahn in der Waldseestraße. Die Auswahl Waldsees erfüllte die strengen Fördervorgaben.
Nach der Förderzusage kann die Stadt die Ausschreibung für ein ausführendes Unternehmen starten. Baubeginn und Inbetriebnahme könnten Mitte 2026 erfolgen.
Bereits Mitte des Jahres konnten Fördermittel für den Glasfaserausbau in Ebnet gewonnen werden, und auch im kommenden Jahr plant die Stadt einen weiteren Förderantrag. (dts Nachrichtenagentur)