Home Düsseldorf NewsGeflügelpest in Kempen führt zu Sperrzone

Geflügelpest in Kempen führt zu Sperrzone

In einem Geflügelhaltungsbetrieb in Kempen ist die Geflügelpest ausgebrochen. Das teilte der Kreis Viersen am Donnerstag mit.

Alle Tiere des Betriebes wurden bereits am 2. Dezember vorsorglich getötet und entsorgt, nachdem das Friedrich-Loeffler-Institut die Infektion mit dem Virus H5N1 bestätigt hatte.

Um den Betrieb herum richtet der Kreis nun eine 10 Kilometer große Schutz- und Überwachungszone ein. Diese erstreckt sich auch in die Nachbarkreise Wesel und Kleve sowie in die Stadt Krefeld. Für Geflügelhalter innerhalb dieser Zone gelten ab dem 5. Dezember um 0:00 Uhr strenge Auflagen: Das Geflügel muss im Stall bleiben, und es gelten verschärfte Biosicherheitsvorgaben wie Schuh- und Kleidungswechsel vor dem Betreten der Ställe. Auch die Vermarktung von Geflügelprodukten ist eingeschränkt.

Das Veterinäramt des Kreises sucht derzeit die Betriebe in der Schutzzone auf und informiert über die Maßnahmen.

Der Kreis appelliert an alle Halter, auch in Klein- und Hobbyhaltungen, die Biosicherheitsregeln strikt einzuhalten. Dazu gehört, Futterstellen für Wildvögel unzugänglich zu machen und Besucherkontakte zu minimieren. Verdachtsfälle können dem Veterinäramt gemeldet werden. (dts Nachrichtenagentur)