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Grüne kritisieren geplantes Kinderstartgeld als Bürokratiemonster

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Die bayerischen Grünen haben das geplante Kinderstartgeld der Staatsregierung als „Papiermonster“ bezeichnet, das ab Januar 2026 Familien und Ämter mit bis zu 100.000 zusätzlichen Anträgen pro Jahr belasten könnte. Dies teilte die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen am Freitag mit.

Die Enquetekommission Bürokratieabbau habe sich einstimmig gegen das Gesetz ausgesprochen, da es sein Ziel verfehle.

Bisher kam die Leistung ohne bürokratischen Zusatzaufwand aus, nun solle sie halbiert und jeder Antrag separat gestellt werden. Dies bedeute mehr Formulare, längere Wartezeiten und weniger Zeit für die Kinder.

Die Grünen fordern die Staatsregierung auf, das Ruder herumzureißen und die unnötigen Anträge zu verhindern. Bürokratie dürfe nicht länger Bremsklotz für Familien und Fachkräfte im Sozialbereich sein, sondern müsse dem Menschen dienen. (dts Nachrichtenagentur)

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