Der Konrad-Adenauer-Platz in Recklinghausen wird ab Montag für rund zwei Wochen teilweise gesperrt. Grund ist die Überprüfung eines Kampfmittel-Verdachtsfalls, wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte.
Die Straße wird auf einer Länge von 35 Metern etwa in ihrer Mitte gesperrt, wodurch sie in Richtung Erlbruch/Kaiserwall zur Einbahnstraße wird. Aus der Gegenrichtung wird sie zur Sackgasse, eine Durchfahrt zum Dordrechtring ist nicht möglich.
Ein Großteil der Parkplätze bleibt aus beiden Richtungen erreichbar. Die Arbeiten zur Klärung des Verdachts beginnen am 12. Januar und sollen bis voraussichtlich 23. Januar dauern. Dabei wird in einem rund 300 Quadratmeter großen Bereich im östlichen Teil des Platzes gegraben, um zu prüfen, ob sich Metall im Boden befindet und ob es sich dabei um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt.
Bereits im September vergangenen Jahres waren dort Sondierungsarbeiten durchgeführt worden, die den Verdacht erhärteten.
Hintergrund der Kampfmittelsuche ist das Bauvorhaben „KRIS Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“, bei dem der Platz umgestaltet werden soll. Aktuell geht die Stadt von keiner Gefahr für die Bevölkerung aus. (dts Nachrichtenagentur)