Das Land Nordrhein-Westfalen plant in Herne eine neue Zentrale Unterbringungseinrichtung für geflüchtete Menschen. Das teilte die Stadtverwaltung nach einer Ratssitzung mit.
Konkret geht es um ein Grundstück an der Südstraße 48, wo die Eigentümerin eine Bauvoranfrage für Umbau, Nutzungsänderung und einen Neubau gestellt hat.
Die Stadt Herne hat die Bauvoranfrage geprüft und für rechtlich unbeanstandbar befunden. Nach Zustimmung der Bezirksregierung Arnsberg wurde ein positiver Bauvorbescheid erteilt, der die grundsätzliche Zulässigkeit feststellt. Als nächster Schritt wird ein formeller Bauantrag erwartet. Die geplante Einrichtung soll Platz für bis zu 800 Menschen bieten, mit einer möglichen Erweiterung auf 1.000 Plätze.
Die Bezirksregierung Arnsberg hat bereits Anwohner zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.
Für die Stadt Herne bedeutet die Landesunterkunft eine Entlastung, da Unterbringung und Versorgung landesseitig erfolgen und die kommunale Aufnahmeverpflichtung sinkt. Stadtbaurat Stefan Thabe und Sozialdezernentin Stephanie Jordan informierten den Rat über den Sachstand. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Asylbewerberunterkunft (Archiv), über dts Nachrichtenagentur