Im Naturschutzgebiet Lindenfeld bei Schwäbisch Gmünd ist ein neues Beweidungsprojekt angelaufen. Wie die Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilte, setzen das Regierungspräsidium Stuttgart, der Landschaftserhaltungsverband Ostalbkreis sowie Vermögen und Bau Baden-Württemberg seit Dezember vergangenen Jahres auf einer rund 30 Hektar großen Landesfläche Rinder und Ziegen ein.
Diese sollen durch ihr Fraßverhalten lichte Übergangsbereiche zwischen Wald und Offenland schaffen und so Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten, darunter auch für wiesenbrütende Vögel.
Bereits kurz nach Projektbeginn musste der Beweider jedoch feststellen, dass der Weidezaun beschädigt und von Personen überstiegen wurde, um die Fläche zu queren. Dies macht nun eine verstärkte Überwachung der Einzäunung erforderlich. Die ursprünglichen Trampelpfade im Gebiet wurden durch die Zäunung verlegt.
Die Stadtverwaltung appelliert eindringlich an Spaziergänger und Wanderer, die eingezäunte Fläche nicht zu betreten. Dies gelte insbesondere auch für Hunde.
Dadurch werde nicht nur der Naturschutzerfolg des Projekts geschützt, sondern auch Gefahren für Menschen und Haustiere vermieden. Die Weidetiere könnten problemlos und sicher entlang des geschlossenen Rundwegs um die Koppel beobachtet werden. (dts Nachrichtenagentur)