Der Nürnberger Stadtrat hat den Ausbau des Kongresshallen-Rundbaus für kulturelle Nutzungen beschlossen. Die Vergabe erfolgt an einen Generalübernehmer, wie die Stadtverwaltung mitteilte.
Damit wird der historische Torso auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände zu einem Ort für Kunst und Kultur entwickelt.
In dem Gebäude entstehen sogenannte Ermöglichungsräume für Künstler der Freien Szenen sowie eine Spielstätte des Staatstheaters Nürnberg. Der Auftrag geht an die Georg Reisch GmbH & Co. KG aus Bad Saulgau, deren Entwurf vom Architekturbüro LRO GmbH & Co. KG aus Stuttgart stammt.
Das gleiche Unternehmen ist bereits für den Ergänzungsbau im Innenhof der Kongresshalle verantwortlich.
Der Ausbau umfasst vier Sektoren des Rundbaus für die Ermöglichungsräume und sechs Sektoren für die Staatstheater-Spielstätte. Damit die Spielstätte wie geplant Ende 2028 eröffnet werden kann, müssen sowohl der Neubau als auch der Bestandsausbau fertiggestellt sein. Im historischen Teil entstehen auf über 7.000 Quadratmetern Ateliers, Studiobühnen und Proberäume. (dts Nachrichtenagentur)