Auf der A6 zwischen dem Autobahnkreuz Viernheim und dem Autobahnkreuz Mannheim hat sich am Mittwochnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem fünf Fahrzeuge beteiligt waren. Wie das Polizeipräsidium Mannheim am Donnerstag mitteilte, wurden zwei Personen schwer verletzt.
Den Angaben zufolge war eine 22-jährige BMW-Fahrerin auf dem zweiten von vier Fahrstreifen unterwegs, als sie aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit mit einem vor ihr fahrenden Transporter zusammenstieß.
Dadurch wurde ein Kettenauffahrunfall ausgelöst. Gleichzeitig kollidierte eine 38-jährige Mini-Fahrerin auf der rechten Fahrspur aufgrund eines fehlerhaften Fahrstreifenwechsels mit den beiden Fahrzeugen, was den Unfall noch verstärkte.
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 125.000 Euro geschätzt. Die Fahrerin des Minis und der 39-jährige Fahrer des Transporters erlitten schwere Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Die Richtungsfahrbahn war für etwa 15 Minuten voll gesperrt. Die Fahrbahn konnte erst gegen 21:40 Uhr wieder vollständig freigegeben werden, nachdem die Aufräumarbeiten abgeschlossen waren. Die Verkehrsgruppe BAB des Verkehrsdienstes Mannheim hat die Unfallaufnahme übernommen. (dts Nachrichtenagentur)