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SPD kritisiert Ausbildungslage in Nordrhein-Westfalen

Die SPD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen hat die Landesregierung aufgefordert, mehr gegen den Rückgang von Ausbildungsplätzen zu tun. Die arbeits- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, Lena Teschlade, sagte am Mittwoch, der aktuelle Ausbildungsreport des DGB NRW zeige, dass im Land zu viele junge Menschen ohne Berufsabschluss blieben.

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Mehr als jeder fünfte Mensch zwischen 20 und 34 Jahren sei dauerhaft ohne Abschluss, was das zweitschlechteste Ergebnis aller Bundesländer darstelle.

Zwar seien sieben von zehn Auszubildenden mit ihrer Lehre zufrieden, doch strukturelle Probleme bestünden fort, so Teschlade.

Ein Drittel der Azubis leiste regelmäßig Überstunden, in einigen Berufen seien es bis zu 58 Prozent. Zudem müssten 15 Prozent regelmäßig ausbildungsfremde Tätigkeiten wie Kaffeekochen oder Putzdienste verrichten, was wertvolle Lernzeit koste.

Die SPD-Sprecherin forderte bessere Rahmenbedingungen und kritisierte Sparmaßnahmen der schwarz-grünen Landesregierung im Übergangssystem. Programme wie „Kein Abschluss ohne Anschluss“ müssten gestärkt werden, um dem Fachkräftemangel zu begegnen und mehr Betriebe zur Übernahme von Ausbildungsverantwortung zu bewegen. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Lena Teschlade (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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