Der Bamberger Stadtrat hat einstimmig beschlossen, den Volker-Hinniger-Preis 2026 an die Künstlerin Silja Beck zu verleihen. Das teilte die Stadtverwaltung mit.
Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung wird alle drei Jahre an junge bildende Künstler vergeben.
Silja Beck, geboren 1996 in Wasserburg am Inn, lebt und arbeitet in Nürnberg. Sie studierte in Nürnberg und schloss 2025 ihr Masterstudium der Freien Kunst in Stockholm ab. Ihre Arbeiten behandeln gesellschaftliche Themen durch interaktive und performative Ansätze, oft im öffentlichen Raum. Die Jury unter Vorsitz von Kulturreferentin Ulrike Siebenhaar lobte insbesondere Becks Ansatz, bei dem Betrachter zu Akteuren des Kunstwerks werden.
Der Preis wurde 1990 von Gretel Hinniger zum Gedenken an ihren 1988 verunglückten Sohn, den Künstler Volker Hinniger, gestiftet.
Die Jury setzt sich aus Vertretern der Stadt, des Kunstvereins, der Museen sowie Kunstsachverständigen zusammen. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Silja Beck in ihrer Installation The second encounter (2025) (Archiv), Emma Aarflot, Text: über dts Nachrichtenagentur