Der VfL Wolfsburg ist in der ersten Runde des DFB-Pokals nur knapp an einer weiteren Blamage vorbeigeschrammt. Gegen den in der Regionalliga Nordost spielenden VSG Altglienicke aus Berlin musste der Bundesliga-Absteiger beim Stand von 2:2 in die Verlängerung.
Dort erhöhten beide Teams auf 3:3, die Entscheidung brachte erst ein extralanges Elfmeterschießen, das nach sieben Runden 6:5 zugunsten der „Wölfe“ endete.
Die Berliner waren durch Jonas Nietfeld sogar früh in Führung gegangen, der nach einem hohen Pass von Czyborra aus kurzer Distanz traf (6. Minute). Wolfsburg glich erst in der zweiten Halbzeit durch Maximilian Arnold aus, der aus über 25 Metern ins linke Eck traf (55. Minute).
Altglienicke ließ sich jedoch nicht beirren und ging erneut in Führung: Jonas Saliger nutzte einen Fehler von Wolfsburgs Torhüter Zielinski, der einen Rückpass nicht richtig verarbeitete, und schob den Ball in der 71. Minute ins leere Tor. Wolfsburg kämpfte sich zurück und Arnold erzielte mit einem Freistoß den erneuten Ausgleich (83. Minute) – und das Ticket für die Verlängerung.
Dort war es Mehmet Ibrahimi, der die VSG Altglienicke wieder in Führung brachte. Ein missglückter Kopfball von Arnold landete direkt vor Ibrahimi, der den Ball über die Linie drückte (109.).
Wolfsburg versuchte alles, um das Spiel noch zu drehen, und das gelang auch in der 117. Minute: Hauke Wahl besorgte den Ausgleich.
Im Elfmeterschießen hatten die Wölfe schließlich die besseren Nerven und eine ordentliche Portion Glück. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg) (Archiv), über dts Nachrichtenagentur