Zollfahnder haben bei einer Kontrolle auf der Autobahn 57 mehr als 52 Kilogramm Marihuana im Wert von einer halben Million Euro sichergestellt. Wie das Zollfahndungsamt Essen mitteilte, spürten die Diensthunde Fiete und Kim die Drogen am 6. August in einem litauischen Lkw auf, der mit Olivenöl aus Spanien beladen war.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten verteilt auf vier Paletten insgesamt 55 Beutel mit Marihuana.
Der litauische Lkw-Fahrer wurde festgenommen und gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Das Amtsgericht Neuss ordnete am folgenden Tag Untersuchungshaft für den Beschuldigten an.
Die Sprecherin des Zollfahndungsamtes Essen, Heike Sennewald, betonte, dass die Spürhunde des Zolls ein wertvolles und effektives Einsatzmittel im Kampf gegen den Drogenschmuggel seien. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf. (dts Nachrichtenagentur)