Der Ausbau der B20 bei Falkenberg im Landkreis Rottal-Inn ist abgeschlossen. Das hat das bayerische Verkehrsministerium mitgeteilt.
Nach rund fünf Jahren Bauzeit in mehreren Phasen kann der Verkehr nun deutlich sicherer abgewickelt werden. Zudem verbessert sich die Leistungsfähigkeit der wichtigen Verkehrsachse in Ostbayern. Verkehrsminister Christian Bernreiter und Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, haben einen Ausbauabschnitt offiziell für den Verkehr freigegeben. Der Bund investierte rund 29 Millionen Euro in das Projekt.
Der Ausbau umfasste einen 4,1 Kilometer langen Abschnitt zwischen den Einmündungen der Kreisstraße PAN 50 bei Kenoden und der Staatsstraße 2327 bei Unterbinder.
Es entstanden zusätzliche Fahrstreifen mit einer Länge von rund 2,0 Kilometern in Fahrtrichtung Straubing und von 1,7 Kilometern in Fahrtrichtung Eggenfelden. Zahlreiche Grundstückszufahrten und Anschlüsse von Feldwegen sowie Gemeindestraßen wurden beseitigt, um die Unfallgefahr zu verringern. In Oberbinder wurde eine neue Anschlussstelle gebaut und drei Brücken bündeln den Verkehr.
Die B20 ist in der Region ein wichtiger Zubringer zur A92 und zur A94 und Teil der sogenannten „Blauen Route“. Auf dem betroffenen Abschnitt fahren täglich rund 9.500 Fahrzeuge, der Anteil des Schwerlastverkehrs beträgt rund 20 Prozent.
Um ein sicheres Überholen zu ermöglichen, wurde die Straße ausgebaut. (dts Nachrichtenagentur)