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Bundespolizei ermittelt nach Auseinandersetzung am Gelsenkirchener Hauptbahnhof

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Die Bundespolizei hat nach einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen am Gelsenkirchener Hauptbahnhof Ermittlungen eingeleitet. Wie die Bundespolizeiinspektion Dortmund mitteilte, konnten die Beamten am Sonntagabend eine körperliche Auseinandersetzung verhindern.

Zehn Tatverdächtige erhielten einen Platzverweis und verließen den Bahnhof.

Gegen 17:55 Uhr war ein Bahnmitarbeiter auf eine verbale Auseinandersetzung mit Fußballfans aufmerksam geworden. Laut Polizei hatte eine Gruppe eine andere beleidigt, volksverhetzende Parolen gerufen und den Hitlergruß gezeigt. Eine der Gruppen flüchtete daraufhin aus dem Bahnhof. Bei der Personalienfeststellung leistete ein 35-Jähriger Widerstand, als er versuchte, einen Freund aus einer polizeilichen Maßnahme zu befreien.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Landfriedensbruchs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen.

Die verdächtige Gruppierung verließ den Bahnhof mit einem Regionalexpress in Richtung Münster. (dts Nachrichtenagentur)

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