Die Bundespolizei hat am Wochenende bei Kontrollen an Bahnhöfen und Grenzübergängen im Allgäu vier Fahndungstreffer erzielt. Wie die Bundespolizeiinspektion Kempten am Montag mitteilte, wurden an den Grenzübergängen Lindau-Insel, Hörbranz und Füssen mehrere gesuchte Personen festgenommen.
Eine fünfte Person konnte nach Zahlung einer Geldstrafe weiterreisen.
Am Samstagvormittag wurde ein 14-jähriger Österreicher am Bahnhof Lindau-Insel festgenommen, nachdem er einen 24-jährigen Inder bedroht und ausrauben wollte. Bei der Durchsuchung des Jugendlichen wurden keine Waffen gefunden. Da der bereits polizeibekannte Junge keinen Kontakt mehr zu seiner Familie hat, übergaben ihn die Beamten an einen Betreuer des Jugendamtes.
Am Sonntagmorgen nahmen die Bundespolizisten zwei rumänische Staatsangehörige fest, die wegen Diebstahlsdelikten ausgeschrieben waren. Bei einem 20-Jährigen wurde ein ausgeschriebenes iPhone 16 Pro Max sichergestellt. Zudem stellten die Beamten einen unter Drogenhandelsverdacht stehenden Österreicher und einen polnischen Verkehrssünder, der seine Haftstrafe antreten musste. (dts Nachrichtenagentur)