Iran hat bei seiner Reaktion auf den Angriff der USA und Israels offenbar auch Militärbasen im Irak und Jordanien ins Visier genommen, in denen die Bundeswehr stationiert ist.
Dem „Spiegel“ zufolge wurden seit Samstagmorgen mehrere iranische Raketen und Drohnen auf eine multinationale Basis in der Nähe des Flughafens in Erbil im Nordirak und auf ein Feldlager der Bundeswehr in al-Azraq im Osten von Jordanien abgefeuert, die letzte Attacke fand Sonntagmorgen statt.
Laut „Spiegel“ wurden alle Geschosse und Drohnen durch die Flugabwehr neutralisiert, allerdings wurde ein US-Soldat durch herabstürzende Trümmer leicht verletzt.
Die Bundeswehr hatte sich schon vor den amerikanisch-israelischen Luftschlägen, die am frühen Samstagmorgen begannen, auf Vergeltungsangriffe des Irans eingestellt. Vor allem im Nordirak, wo die Bundeswehr die Ausbildung der lokalen Sicherheitskräfte unterstützt, wurde das deutsche Personal auf ein absolutes Minimum verkleinert.
Sobald es eine sichere Möglichkeit gibt, soll auch die Zahl der Soldaten in Jordanien reduziert werden. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), über dts Nachrichtenagentur