Die CDU Berlin dringt auf soziale Unterstützung für Menschen, die dauerhaft auf Booten am Rummelsburger See leben. Dies teilten die Abgeordneten Lilia Usik, Diana Ziegler, Marita Fabeck und Max Kindler mit.
Hintergrund sind drei Großeinsätze von Rettungskräften innerhalb einer Woche, bei denen Menschen in Lebensgefahr gerieten.
In der vergangenen Woche habe es am Mittwoch und Samstag Nacht Großeinsätze mit Feuerwehr, Polizei und einem Hubschrauber mit Suchscheinwerfer gegeben, weil Hilferufe vom Wasser kamen, so Usik. Am Sonntag sei dann ein Boot in Brand geraten, wobei zwei Personen mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Die Politikerin betont, dass sich solche Vorfälle jedes Jahr wiederholten.
Während die Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg einem entsprechenden CDU-Antrag zugestimmt habe, wurde derselbe Antrag in Friedrichshain-Kreuzberg abgelehnt. Die CDU kündigte an, das Thema weiter in den bezirklichen Gremien sowie im Abgeordnetenhaus von Berlin zu behandeln und fordert ein Nutzungs- und Bewirtschaftungskonzept für den See. (dts Nachrichtenagentur)