Ein Großbrand hat am Samstagmorgen im Mülheimer Stadtteil Saarn zwei Wohngebäude schwer beschädigt. Das Feuer war gegen 8:30 Uhr im Dachbereich eines Wohn- und Geschäftshauses ausgebrochen und griff auf ein Nebengebäude über, wie die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr mitteilte.
Dichter Rauch und Flammen waren bereits aus größerer Entfernung zu sehen.
Zu Beginn des Einsatzes bestand der Verdacht, dass sich noch eine Person in dem Gebäude aufhalten könnte. Eine umgehend eingeleitete Menschenrettung ergab jedoch, dass niemand mehr in den Gebäuden war. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich anschließend auf die Brandbekämpfung. Ein Übergreifen der Flammen auf ein weiteres Gebäude konnte verhindert werden. Während des Einsatzes mussten zwei angrenzende Wohnhäuser vorsorglich geräumt werden; rund 40 Bewohner wurden in einem Bus untergebracht und von der Notfallseelsorge betreut.
Insgesamt waren etwa 65 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr, Johanniter-Unfall-Hilfe und Notfallseelsorge im Einsatz. Die Luxemburger Allee war für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Nach aktuellem Stand wurden die beiden Gebäude so stark beschädigt, dass alle 18 Wohnungen derzeit unbewohnbar sind. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Verletzt wurde niemand. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Dachstuhlbrand in Luxemburger Allee (Archiv), Feuerwehr Mülheim an der Ruhr, Text: über dts Nachrichtenagentur