In der Eichendorffschule in Böblingen hat es am Montag einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften gegeben. Auslöser waren Meldungen über Atemwegsreizungen, weshalb die Feuerwehr für einen „Gefahrstoffaustritt“ alarmiert wurde, teilte die Behörde mit.
Die Schule war beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits vorbildlich geräumt worden.
Fünf Kinder und neun Erwachsene wurden dem Rettungsdienst vorgestellt, drei Kinder und eine erwachsene Person kamen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus. Insgesamt hielten sich zum Zeitpunkt des Vorfalls etwa 350 Personen in der Schule auf. Die Betreuung der Schüler wurde in nicht betroffenen Räumen einer angrenzenden Kita, der Sporthalle und einem Gemeindehaus sichergestellt.
Trotz umfangreicher Messungen durch Spezialkräfte konnte kein konkreter Gefahrstoff nachgewiesen werden. Der betroffene Bereich bleibt vorsorglich gesperrt, bis Reinigungsarbeiten durchgeführt sind.
Der Schulbetrieb soll am Dienstag wieder regulär aufgenommen werden. An dem Einsatz waren neben der Böblinger und Herrenberger Feuerwehr auch der Rettungsdienst, Sanitätseinheiten und die Polizei mit rund 20 Fahrzeugen beteiligt. (dts Nachrichtenagentur)
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