Die Landtagsabgeordnete Barbara Fuchs von den Grünen hat scharfe Kritik am angekündigten Stellenabbau bei den Unternehmen MAN und KUKA geübt. Die Politikerin forderte ein Umdenken bei der Vergabe öffentlicher Fördermittel, wie sie am Freitag mitteilte.
Fuchs kritisierte, es sei nicht hinnehmbar, dass Unternehmen Millionen an Fördergeldern erhielten und anschließend Arbeitsplätze abbauten sowie Wertschöpfung ins Ausland verlagerten.
Dies stelle einen Schlag ins Gesicht der Beschäftigten und der gesamten Region dar. Die öffentliche Förderung verliere ihren Zweck, wenn Konzerne trotz staatlicher Unterstützung Standorte ausdünnten.
Die Abgeordnete sprach sich für gesetzlich verbindliche Standort- und Beschäftigungsgarantien von mindestens fünf Jahren aus. Zudem forderte sie Rückzahlungsverpflichtungen bei Verstößen und transparente Kontrollen der Investitionszusagen. Wirtschaftsförderung müsse den Menschen vor Ort dienen und nicht nur den Bilanzen internationaler Konzerne, so Fuchs abschließend. (dts Nachrichtenagentur)