Ein 36-Jähriger ist in Hilden nach einem Messerangriff in seiner Wohnung schwer verletzt worden, befindet sich aber nach Polizeiangaben nicht mehr in Lebensgefahr. Die Kreispolizeibehörde Mettmann teilte mit, dass der Mann am Mittwochmittag in seiner Wohnung an der Johann-Sebastian-Bach-Straße von einem Bekannten angegriffen worden sei.
Er wurde zunächst unter dem Verdacht der Lebensgefahr in ein Krankenhaus gebracht.
Den Ermittlungen zufolge soll der Tatverdächtige, ein 45-jähriger Deutsch-Pole, den Geschädigten in dessen Wohnung besucht haben. Nach einem verbalen Streit habe der 45-Jährige den 36-Jährigen unvermittelt mit einem Messer angegriffen. Der Verdächtige flüchtete zunächst, konnte aber kurz darauf von Einsatzkräften in seiner nahegelegenen Wohnung an der Beethovenstraße festgenommen werden. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt.
Der 45-jährige Tatverdächtige, der kriminalpolizeilich bisher nicht in Erscheinung getreten war, wurde nach ersten Maßnahmen auf der Wache in Hilden aus dem Gewahrsam entlassen.
Er muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren verantworten. Der verletzte 36-Jährige wird weiter stationär im Krankenhaus behandelt. (dts Nachrichtenagentur)
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