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Neu-Ulm startet Vergrämung von Saatkrähen mit Falkner

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Die Stadt Neu-Ulm beginnt am Montag mit gezielten Vergrämungsmaßnahmen gegen die stark angewachsene Saatkrähenpopulation im Stadtgebiet, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Im Mittelpunkt steht zunächst die Hauptkolonie in der Schwabenstraße, wo rund 400 der insgesamt etwa 460 Brutpaare in Neu-Ulm leben.

Ziel ist es, die Belastungen für Anwohner durch Lärm und Verschmutzungen während der Brutzeit zu reduzieren und gleichzeitig den artenschutzrechtlichen Vorgaben gerecht zu werden.

Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger betonte, dass die Situation für viele Anwohner eine erhebliche Belastung darstelle. ‚Deshalb setzen wir auf ein abgestimmtes Maßnahmenpaket, das sowohl den Schutz der Menschen als auch den Artenschutz berücksichtigt‘, so Albsteiger. Zum Paket gehören neben dem Falknereinsatz auch die Entfernung von Nestern in öffentlichen Bäumen, akustische Vergrämung, das Anbringen von Nistkästen für Falken und die Einrichtung eines Meldeportals für neue Ausweichstandorte.

Ab dem 2. Februar sind der Falkner Leo Mandlsperger und eine Mitarbeiterin mit selbst gezüchteten Wüstenbussarden im Stadtgebiet im Einsatz. Die Greifvögel mit den Namen Fips und Gonzo sollen gezielt Präsenz an den bekannten Brutstandorten zeigen, um Nestbau und Eiablage frühzeitig zu verhindern. Die Stadt bittet die Bevölkerung um Unterstützung durch Hinweise auf neue Aufenthalts- oder Brutstandorte über das Meldeportal auf der städtischen Website. (dts Nachrichtenagentur)

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