Nordrhein-Westfalen hat sich als eine von zwölf Demonstrationsregionen am europäischen Großprojekt ‚SUPERB‘ zur klimaangepassten Wiederbewaldung beteiligt. Das teilte das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit.
In dem vierjährigen Projekt wurden 29 Demonstrationsflächen in NRW eingerichtet, um Methoden zur Wiederbewaldung von durch Stürme, Dürren und Borkenkäfer geschädigten Waldflächen zu erproben.
Bei einer Abschlussveranstaltung in Arnsberg wurden die Projektergebnisse vor etwa 100 Teilnehmern aus Waldbesitz, Forstpraxis, Naturschutz, Jagd, Holzwirtschaft und Wissenschaft präsentiert. Staatssekretär Martin Berges betonte den Wert des europäischen Austauschs und verwies auf die besonderen Erfahrungen Nordrhein-Westfalens mit der Wiederbewaldung, die auch anderen europäischen Regionen helfen könnten.
Als Hauptherausforderungen für die Wiederbewaldung identifizierten die Projektpartner überhöhten Wildverbiss und die durch den Klimawandel veränderten Wuchsbedingungen. Das Projekt wurde vom Zentrum für Wald und Holzwirtschaft des Landesbetriebs Wald und Holz NRW in Kooperation mit dem Bonner Büro des European Forest Institute koordiniert und soll nun durch weitere Demonstrationsflächen fortgesetzt werden. (dts Nachrichtenagentur)