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Polizei durchsucht in NRW 34 Objekte wegen Betrugs mit Fahrzeugkrediten

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Bei einem Großeinsatz in mehreren nordrhein-westfälischen Städten hat die Polizei am Donnerstagmorgen 34 Objekte durchsucht. Das teilten die Staatsanwaltschaft Bielefeld und die Polizei Gütersloh mit.

Die Maßnahmen richteten sich gegen eine mutmaßliche Betrugsgruppe, die bundesweit Fahrzeugkredite erschlichen haben soll und einen Schaden von rund 2,1 Millionen Euro verursacht hat.

Im Fokus der seit Monaten laufenden Ermittlungen standen drei Haupttatverdächtige aus Ostwestfalen.

Sie wurden am Donnerstagmorgen in Rheda-Wiedenbrück, Herford und Detmold von Spezialeinheiten vorläufig festgenommen. Bei einer weiteren Durchsuchung in Gütersloh nahmen die Beamten einen vierten Mann fest und stellten bei ihm eine nicht geringe Menge Drogen sicher. Ein Haftrichter am Amtsgericht Bielefeld erließ Untersuchungshaft für alle vier Männer.

Bei den Durchsuchungen in den Kreisen Gütersloh, Warendorf, Herford, Lippe, Minden, Rhein-Kreis Neuss sowie in Bielefeld und Köln sicherten die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismaterial, Waffen und Munition. Zudem wurden sieben hochwertige Fahrzeuge, ein fünfstelliger Bargeldbetrag und Schmuck beschlagnahmt.

Die Ermittlungen richten sich auch gegen vier Autohäuser in Oelde, Rheda-Wiedenbrück, Halle (Westf.) und Herford. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Polizei in einer Fußgängerzone (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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