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Polizei zieht Bilanz zu Protestcamp in Ulm

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In Ulm fand vom 17. bis 21. September eine mehrtägige angemeldete Versammlung auf einer Grünfläche in der Heidenheimer Straße statt. Das teilte das Polizeipräsidium Ulm am Mittwoch mit.

Während des Protestcamps kam es zu zahlreichen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, darunter Verstöße gegen das Versammlungsgesetz. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, weshalb keine finale Anzahl an Straftaten beziffert werden kann.

Am Donnerstag, den 18. September, versuchten einige Teilnehmer, sich bei einer Personenkontrolle vor dem Gebäude in der Heidenheimer Straße zu solidarisieren. Dabei kam es zu Beleidigungen und Widerstand, was zu leichten Verletzungen einer Polizeibeamtin führte. Die Polizei setzte daraufhin Pfefferspray ein.

Am Freitag, den 19. September, fand eine nicht angemeldete Spontankundgebung an der JVA Ulm statt, die von der Polizei aufgelöst wurde, ohne dass es zu besonderen Vorkommnissen kam.

Am Samstag, den 20. September, kam es zu weiteren Vorfällen, darunter die Auflösung einer nicht angemeldeten Versammlung auf dem Münsterplatz. Während eines angemeldeten Aufzugs durch die Ulmer Innenstadt nahmen bis zu 900 Personen teil. Hierbei wurden pyrotechnische Gegenstände gezündet und mehrere Personen waren vermummt. Die Polizei hat auch hier Ermittlungen aufgenommen und Platzverweise ausgesprochen. (dts Nachrichtenagentur)

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