Die Zahl der Verkehrsunfälle im Stadt- und Landkreis Karlsruhe ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Das Polizeipräsidium Karlsruhe teilte am Montag mit, es habe insgesamt 22.306 Unfälle registriert, etwa 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr.
Dennoch stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschäden um rund fünf Prozent auf 2.358 Fälle an. Die Zahl der Verkehrstoten sank von 25 auf 21.
Bei Unfällen mit Personenschäden waren unzureichender Abstand sowie Vorfahrts- und Vorrangsverletzungen die häufigsten Ursachen. Bei tödlichen Unfällen spielten neben Vorfahrtsverstößen auch überhöhte Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle. Die Zahl der Schwerverletzten stieg im Jahresvergleich zwar um etwa neun Prozent auf 350, im Zehnjahresvergleich seit 2016 bedeutet dies jedoch einen Rückgang um rund 40 Prozent.
Die Entwicklung verlief regional unterschiedlich: Während im Stadtgebiet Karlsruhe die Unfälle mit Personenschäden nur leicht um zwei Prozent zunahmen, stiegen sie im Landkreis um etwa elf Prozent.
Die Zahl der Unfälle mit Fahrrad- und Pedelec-Beteiligung nahm zu, wobei die Zahl der Schwer- und tödlich Verletzten in dieser Gruppe sank. Unfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen nahmen deutlich auf 138 Fälle zu, wobei 65 Prozent davon selbstverschuldet waren. (dts Nachrichtenagentur)
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