Die Feuerwehr Essen und die DLRG Essen sind am Dienstagmittag zu einem Wasserrettungseinsatz am Baldeneysee alarmiert worden. Grund für die Alarmierung war eine Beobachtung im Bereich einer Markierungsboje.
Eine meldende Person hatte wahrgenommen, dass sich eine Boje in unregelmäßigen Abständen bewegte, was den Verdacht aufkommen ließ, dass sich möglicherweise eine Person unter Wasser in der Bojenkette verfangen haben könnte.
Die Einsatzkräfte leiteten umgehend umfangreiche Such- und Erkundungsmaßnahmen ein. Der betroffene Bereich wurde zunächst mithilfe einer Drohne sowie mit Booten abgesucht. Parallel bereiteten sich Taucher auf einen möglichen Einsatz vor. Nachdem bei der ersten Erkundung keine Feststellungen getroffen werden konnten, wurden die Taucher vorsorglich eingesetzt. Auch hierbei ergaben sich keine Hinweise auf eine Person im Wasser oder eine Gefahrenlage, sodass die Maßnahmen zurückgenommen wurden.
Besonders herausfordernd war die etwa drei Zentimeter starke Eisdecke auf dem Baldeneysee, die die Erkundung und die Beweglichkeit der Boote deutlich beeinträchtigte. Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass sich Eisplatten im Bereich der Bojenkette bewegten und so das Meldebild auslösten. Die Feuerwehr war mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, mehreren Sonderfahrzeugen sowie Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Heisingen und Werden rund 1,5 Stunden im Einsatz. Die DLRG Essen unterstützte mit einem Führungsdienst und zwei Motorrettungsbooten. (dts Nachrichtenagentur)