Der Zoll hat bei einer groß angelegten Razzia in Ostwestfalen-Lippe und Oberursel einen organisierten Zigarettenschmuggel aufgedeckt. Wie das Zollfahndungsamt Hannover am Donnerstag mitteilte, wurden drei Verdächtige festgenommen und umfangreiche Beweismittel sichergestellt.
In den Morgenstunden des 11. März durchsuchten rund 100 Einsatzkräfte, darunter eine Spezialeinheit, neun Objekte.
Dabei stellten sie etwa 37.500 unversteuerte Zigaretten, 12.500 Euro Bargeld, eine Geldzählmaschine, mehrere Smartphones sowie 110 Gramm Marihuana sicher. Zudem wurde ein Fahrzeug der Oberklasse beschlagnahmt. Die drei festgenommenen rumänischen Staatsangehörigen zwei Männer (43 und 47) und eine Frau (31) befinden sich in Untersuchungshaft.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, seit 2024 illegal mit mutmaßlich gefälschten Zigaretten gehandelt zu haben. Sie sollen fast 40 Millionen Stück über angemietete Lager in Detmold und Lemgo umgeschlagen haben. Die Ermittler gehen von einem Steuerschaden von mehr als sieben Millionen Euro aus. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bielefeld dauern an. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Zigaretten_2 (Archiv), Zollfahndungsamt Hannover, Text: über dts Nachrichtenagentur